
Sie war die Tochter Peters des Großen, gelangte durch einen Staatsstreich an die Macht und regierte Russland über zwei Jahrzehnte: Elisabeth Petrowna gehört zu den bedeutenden, heute aber vergleichsweise wenig bekannten Herrscherinnen des 18. Jahrhunderts. In dieser Folge von Ecke Hansaring beschäftigen sich Moritz und Michi mit dem Leben der russischen Zarin und verfolgen ihren Weg von der Kindheit am Hof ihres Vaters bis zu ihrem Tod während des Siebenjährigen Krieges. Geboren 1709, wuchs Elisabeth in einer Zeit auf, in der Peter der Große Russland grundlegend veränderte und das Zarenreich zunehmend zu einer europäischen Großmacht entwickelte. Doch nach dem Tod ihres Vaters geriet die Thronfolge in eine Phase politischer Unsicherheit, wechselnder Herrscher und einflussreicher Hofparteien. Obwohl Elisabeth als Tochter des großen Reformzaren über eine bedeutende dynastische Stellung verfügte, war ihr Weg auf den Thron keineswegs vorgezeichnet. Erst 1741 gelang es ihr, mithilfe der Unterstützung aus den Reihen der Garderegimenter die Regentschaft für den jungen Iwan VI. zu beenden und selbst die Herrschaft zu übernehmen. Wir sprechen über die politischen Hintergründe dieses Staatsstreichs, die Herausforderungen ihrer Regierungszeit und das Leben am russischen Zarenhof. Unter Elisabeth entwickelte sich Russland kulturell und politisch weiter, während die Herrscherin zugleich versuchte, ihre Macht im Inneren zu sichern und den Einfluss ihres Reiches auf die europäische Politik auszubauen. Dabei geht es unter anderem um die Rolle ihrer Berater, die höfische Kultur, die Förderung von Kunst und Bildung sowie um die außenpolitischen Interessen Russlands. Besonders deutlich wurde Elisabeths Bedeutung schließlich im Siebenjährigen Krieg, als Russland an der Seite Österreichs und Frankreichs gegen Friedrich II. von Preußen kämpfte. Russische Truppen trugen entscheidend dazu bei, Preußen militärisch unter Druck zu setzen und den preußischen König zeitweise an den Rand einer Niederlage zu bringen. Doch Elisabeths Tod Anfang 1762 veränderte die politische Situation grundlegend. Ihr Nachfolger Peter III. beendete den Krieg gegen Preußen und leitete damit eine überraschende Wende ein, die als Teil des sogenannten Mirakels des Hauses Brandenburg in die Geschichte einging. Wir betrachten Elisabeths Leben, ihre Regierungszeit und ihr politisches Vermächtnis und fragen, welche Bedeutung diese außergewöhnliche Herrscherin für die Entwicklung Russlands und die europäische Geschichte des 18. Jahrhunderts hatte.
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Gefährliches Halbwissen und große Persönlichkeiten. Dafür steht Ecke Hansaring! Und die Rede ist dabei nicht von unseren beiden Redakteuren Michi und Moritz, sondern von Maria Theresia oder dem sagenumwobenen Graf Dracula. Geschichte in spannend, mit einer gehörigen Prise schwarzem Humor – nicht mehr und nicht weniger. Der Geschichtspodcast.
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Gefährliches Halbwissen und große Persönlichkeiten. Dafür steht Ecke Hansaring! Und die Rede ist dabei nicht von unseren beiden Redakteuren Michi und Moritz, sondern von Maria Theresia oder dem sagenumwobenen Graf Dracula. Geschichte in spannend, mit einer gehörigen Prise schwarzem Humor – nicht mehr und nicht weniger. Der Geschichtspodcast.
